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28/04/2009
2. Social business konferenz wien
Am 14.5. kommt Peter Spiegel - nach den Tagen der Utopie - auch nach Wien!
Im Rahmen der Social Business Kampagne "NEXT WALL TO FALL" veranstaltet das GENISIS Institute seit März 2009 Regionalkonferenzen in wichtigen Großstädten des deutschsprachigen Raumes. Nach erfolgreichem Auftakt Köln
folgen als nächste Städte Wien, Berlin, München und anschließend viele
weitere Regionen. Die Regionalkonferenzen sind ein wesentlicher
Baustein auf dem Weg zu einer starken Social Business Bewegung und stehen allen Interessierten offen.
Do. 14. Mai 2009, 19.00 Uhr, 1030 Wien, Österreich, Sigmund Freud
Privatuniversität, Schnirchgasse 9a, Festsaal:
Social-Business-Regionalkonferenz Wien - “WIE KÖNNEN WIR REGIONALE AKTIVITÄTEN FÜR SOCIAL BUSINESS IN WIEN STARTEN?” - Offene Veranstaltung, Eintritt frei _ Anmeldung unter office@genisis-institute.org
April 28, 2009 in Empfehlungen | Permalink | Kommentare (1)
Wir müssen lernen, gerne von anderen Menschen abhängig zu sein.
Andy Holzer's Vortrag "Den Sehenden die Augen öffnen" unter freiem Himmel... Der Saisonabschluß auf der Naggler Alm / Weissensee / Kärnten stand ganz im Zeichen von blindem Vertrauen und freundschaftlicher Partnerschaft. 150 SchitourengeherInnen waren dabei.
Der aktuelle Artikel zum Schitourenevent: Andy Holzer Alm
April 28, 2009 in Presseberichte | Permalink | Kommentare (0)
27/04/2009
Tage der Utopie 2009
Ich bin nach sieben inspirierenden und bewegenden Tagen in St. Arbogast / Götzis wieder gut in Wien angekommen.
Heute Nachmittag endeten die von Josef Kittinger und Hans-Joachim Gögl hervorragend veranstalteten vierten "Tage der Utopie" mit dem Vortrag "Die Zukunft gestalten wir in der Gegenwart" und Workshop von Anna Gamma. Die Leiterin des Lassalle Institut in der Schweiz berührte die Zuhörer mit klaren wie liebevollen Worten. Gegenwärtigkeit und Sensibilität brauchen wir um zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen. Aus dem Augenblick heraus, in der Erahnung der Potenziale der Zukunft. (Erinnert mich an Otto Schramer - von der Zukunft her führen) Die quaitätsvollsten Ideen und Visionen entstehen aus der Mediatation. Aus der Stille. Manager sind gefordert, Räume der Stille einzurichten um so entschleunigt die Qualität der Entscheidungen zu sichern. Buchtip: "Ruhig im Sturm - Zen Weisheiten für Menschen die Verantwortung tragen"
Managementberater Herbert Salzmann stellte seine Utopie vor: "Vom Patriachat zur Tafelrunde". Die rein zentralistische, patriachal geführte Organisation entwickelt sich zur "maschinenhaften"... Beides ist nicht zeitgemäß, so Herbert. Die Tafelrunde - als Dialogzentrum und Entscheidungsgremium hat Zuklunft. Mutig und liebevoll geführt.
Peter Spiegel begeisterte mit seinen Erfolgsgeschichten und Visionen rund um Social Business und Mikrokredite. Ein erwiesen erfolgreiches und auch sozial stabiles Entwicklungsmodell für die Ärmsten der Armen. Er arbeitet mit Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus, Gründer der Grameen Bank, an weiteren Modellen zur Beseitigung der Armut. Was in den Ärmsten Ländern der Mikrokredit - ist in unseren Breiten die Bildung. Hier setzen die nächsten Projekte der Grameen Bank an. Auch in Europa sollen Lösungen für Arme realisiert werden. Ein großes Thema auch für die österreichische csr Szene (www.respact.at)... 6. bis 8. November 2009: Der "Vision summit 2009"
in Berlin.
Eine Kampfabsage erteilte Bestsellerautor (Der Weltensammler) und Weltenreisender Ilija Trojanow dem Kampf der Kulturen. "Die Donau entspringt im Schwarzwald, wenn sie als breiter Strom ins Schwarze Meer mündet ist sie die Summe aller eingemündeten Flüsse. Identität und Kultur ist in stetem Fluß, die Veränderung die Normalität. Die Ängste vor der Fremde, vor Fremden sind geschürt. Was wir brauchen ist ein neues Selbstbwußtsein. Offenheit für Kooperation und Zusammenfluß." Und Ilija spricht vom "Wandern mit leichtestem Gepäck"... Die Wege und Beziehungen entstehen im gehen. Reisen ohne Reiseführer führen uns an die Schätze der Kulturen. Mit Reiseführer endecken wir nichts neues - sondern treffen all die anderen an den markierten Orten.
Der Chemiker Michael Braungart fegte wie ein Wirbelwind über das Publiukum - er brachte unzählige Fakten und konkrete Veränderungsideen... "cradle to cradle" - von der Wiege zur Wiege - heisst das Konzept, welches Abfall nicht mehr kennt. Abfall ist Nahrung. Wie in der Natur. Unüberhörbar deutlich zeigt Braungart auf, wie wahnsinnig unsere aktuelle Müllverbrennungsstrategie ist. Und wie sinnlos es ist es ist, "Das Falsche besser zu machen"... Effizienzwahnsinn nennt er es, wenn wir Schadstoffe in Produkten mit Anstrengung reduzieren anstatt sie durch gänzlich andere - effektivere - Lösungen zu ersetzen. "Giftstoffe um 30% zu reduzieren bedeutet, immer noch an 70% Gift zu sterben." Das Prinzip Verschwendung nennt er es, wenn Abfall zum Nutzenstifter wird. Die Natur ist auch verschwenderisch, wir müssen dringend von ihr lernen. "Abwasser muss sauberer sein als der Fluß, nicht umgekehrt. Und das ist längst möglich. Gebäude müssen Sauerstoff und Energie produzieren - auch das ist machbar." Kompostierbare Textilien, Samen seltener Pflanzen in der verrottbaren Eisverpackung, Aktivfilter für Laserdrucker, Luftreinigende Teppiche,... Vieles davon ist nicht mehr "nur" Utopie. Michael Braungart hatte jede Menge "cradle to cradle" Produkte zum Angreifen mit... Buchtip: "Einfach intelligent produzieren"
Alle Vorträge als Download unter auf der Veranstaltungshomepage.
April 27, 2009 in Tage der Utopie 2009 | Permalink | Kommentare (0)
21/04/2009
2. Tag der Utopie: Social Business Die Vision eines neuen Wirtschaftswunders
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Die bitterste Armut lässt sich durch Unternehmen lösen. Lasst die Armen ran!
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Mit diesen Worten begann Peter Spiegel seinen Vortrag. Die vom Friedensnobelpreisträger Mohammad Yussus ins Leben gebrachte Initiative verfolgt ein zentrales Prinzip: "Die durch Mikrokredite ermöglichten Unternhemnsgründungen erfüllen einen Zweck: gesellschaftlichen Nutzen zu stiften," Social Business bezeichnet die nachhaltigste Form der Entwicklungshilfe... Almosen schaffen Abhängigkeiten und zerstören die Würde der Empfänger... "Du bist nichts. du kannst nichts, du schaffst es nie allein" ist die Botschaft von reinen Geldspenden. Social Business bedeutet Wissens- und Knowhowtransfer - unter "zur Verfügungstellung" der finanziellen Mittel. Der wesentliche Unterschied zwischen Mikrokrediten und "normalen" Bankkrediten: Vertrauen ist die Basis, nicht Risikoberechnung. Und: Die Würde der Menschen bleibt gewahrt.
Detailliertere aktuelle Infos:
http://epe.at/blog/2009/04/tdu09-2tag-peter-spiegel-zu-social-business
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Problemvermeidung ist die falsche Haltung. Probleme sind Innovationstreiber. Unternehmersein bedeutet nie aufhören zu denken, die Innovation immer wieder neu zu beleben oder sie fix in der Unternehmenskultur zu verankern.
Social Business ist das Instrument aus der Krise. Und es ist das Instrument, mit welchem wir das nächste Wirtschaftswunder schaffen: Aus der Armut heraus wachsen.
Die nächste Innovationswelle entsteht an dieser Front des Social Business... weil das Denken so radikal auf den Kopf gestellt werden muss... es geht um die technisch besten Lösungen zu minimalsten Kosten. Reduzeirt auf's Wesentliche. Und davon wird die ganze Menschheit profitieren.
Unternehmen, welche sich im Social Business engageiren werden gewinnen, weil die Menschen mit Sinnfokus zu ihnen kommen. Unaufhaltsam.
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April 21, 2009 in Tage der Utopie 2009 | Permalink | Kommentare (0)
1. Tag der Utopie: Maik Hosang - Wortbild
April 21, 2009 | Permalink | Kommentare (0)
1. Tag der Utopie: Maik Hosang - Wege in eine zukunftsfähige Gesellschaft & Wirtschaft & Liebe
"Die größten Weichen der Menschheit wurden immer in Krisen gestellt"... "Die Besten sind die, die praktizieren was sie sagen"... "Wir selbst müssen die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen"... mit diesen Zitaten eröffneten Josef Kittinger und Hans-Joachim Gögl die Tage der Utopie 2009 in Götzis / Vorarlberg.
Die Ankündigung Maik Hosang's weckte beim Publikum große Erwartungen - es sollte um die Vernetzung von Spiritualität und Wirtschaft, leben von Liebe im Arbeitsumfeld, Zusammenbringen von Theorie und Tun sowie Individualität und Solidarität gehen.
Wir Menschen bestehen - chemisch betrachtet - bloss aus 20 Arminosäuren und 4 Basenpaaren, sind also was unsere dna betrifft leicht zu durchschauen. Die selbe Einfachheit müsste doch auch für die Basis unserer Kultur gelten, dachte sich Hosang im Studentenalter - und verglich die Maslowsche Bedürfinspyramide mit der uralten Lehre der sieben Chakren. (siehe dazu mein bewährtes Arbeitsmodell "Die sieben Aspekte der Entwicklung") Seine Erkenntnis: Es ist die Liebe, die uns fehlt.
"Das Gefühl, mit der Natur verbunden zu sein ging uns verloren. Und wenn wir uns und unsere Verbundenheit nicht spüren helfen auch tausende Elektroautos nichts."
Unsere Sehnsucht nacht Individualismus ist begleitet von der Angst, wieder von der Gemeinschaft des "Stammes" abhängig zu werden, deshalb streben wir nach Status und leiden unter Angst vor Bindungen.
Der Kern seiner Botschaft war so einfach wie unspektakulär: Das Prinzip Liebe statt Macht.
April 21, 2009 in Tage der Utopie 2009 | Permalink | Kommentare (0)
19/04/2009
Visualisierung von blogs...
Für mich eine wunderbare Art des schnellen Hinschauens - um besser zu verstehen... www.wordle.net
Tombeck Blogbild Eins Tombeck Blogbild Zwei
April 19, 2009 in Empfehlungen | Permalink | Kommentare (0)
Expedition zum Cho Oyu _ 8201m
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Wir müssen lernen, gerne von anderen Menschen abhängig zu sein.
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Heute um 09:30 habe ich Andy Holzer und sein Team am Flughafen Schwechat getroffen. Wenige Augenblicke vor dem Abflug nach Nepal war die Stimmung im Team locker und spürbar freundschaftlich.
Ab sofort aktuelle Infos zur Expidition unter www.chooyu2009.com
April 19, 2009 in Empfehlungen | Permalink | Kommentare (0)
12/04/2009
Frohe Ostern: Eine neue Wirtschaftsmoral.
Der Abt von Heiligenkreuz, Gregor Henckel-Donnersmarck im Interview mit Conny Bischofberger / Kurier vom 12.4.2009:
Sie waren in ihrem früheren Leben Manager. Was sollen wir lernen?
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Manager ist so ein hässliches Wort. Früher waren sie die Hohepriester, die Götter des Geldes, heute sind sie die Teufel. Beides ist falsch – es ist nicht jeder ein verbrecherischer Maddoff.
Ich denke, dass wir eine neue Wirtschaftsmoral brauchen, dass wir Tugenden wie Anständigkeit, Transparenz, Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit wieder im Geschäftsleben verankern müssen, eine Neudefinition von Vermögenskultur.
Vermögen kann klein geschrieben bedeuten, ich »vermag« vieles auch ohne Geld. Oder ich kann – so wie Bill Gates – aber auch andere Superreiche – mit meinem Vermögen viel Gutes tun. In Europa tendieren Reiche eher dazu, ihr Erbe in der Dynastie zu belassen.
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Frohe Ostern!
April 12, 2009 in Zitate | Permalink | Kommentare (0)
05/04/2009
Andy Holzer: Karfreitag im Fernsehen
Freund und Ausnahmebergsportler Andy Holzer am Karfreitag vor Millionenpublikum:
Zwölf Monate an der Seite eines ungewöhnlichen
Menschen, mit ihm bei der Arbeit, bei Freunden und der Familie, mit ihm
am Seil und auf schneebedeckten Gipfeln. Eine Reportage über ein Leiden, eine Passion und die Kraft der Selbstbehauptung.
Das Erste | Freitag, 10.04.2009 | 19:15 Uhr | Blind am Abgrund | Länge: 45 Minuten
April 5, 2009 in Empfehlungen | Permalink | Kommentare (0)
