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20/11/2009
Tage der Berufung...
Die »Tage der Berufung« fanden diese Woche statt. Die vor der Oberstufen-Entscheidung
stehenden Jugendlichen der englisch/deutsch - bilingualen Mittelschule in Wien 10 - VBS Wendstattgasse gaben
ihr Bestes – und das war sehr viel.
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Wie kommt der Dalai Lama zu seinem Beruf? Was hat »Beruf« mit »Berufung« zu tun? Sag mir, was dich
begeistert? Sag mir, was du besonders gut kannst? Sag mir, was die Welt für eine gute Zukunft braucht? Träume deinen Traum. Male
deinen Traum. Erzähl uns, wie du dich fühlst, wenn du deinen Traum gelebt hast! Welche Schulentscheidung bringt dich deinem Traum näher?
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Rockmusiker, DJ, Fotografen, Webdesigner, Hotelgründerinnen, Köche, Tänzer, Krankenschwestern, Mütter, Piloten, Coaches, Rugbyprofis, Eventmanagerinnen, Handelsunternehmen, Modedesignerinnen,... Ihr lebt eure Träume anstatt euer Leben zu träumen.
Ich bin berührt, begeistert und glücklich. Die Jugendlichen ließen sich voll auf den Workshop ein und entdeckten ihre inneren Leidenschaften und Talente. Und ich trage das Gefühl in mir einen wichtigen und rechtzeitigen Beitrag geleistet zu haben - für unsere gute Zukunft.
November 20, 2009 in Projekte | Permalink | Kommentare (0)
18/11/2009
Liebe führt.
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Führung verbindet
Inspiration mit Gestaltung.
Liebe führt.
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Niklas Brantschen während des 9. internationalen Symposium am Lassalle Institut: »Welche Welt wollen wir? Authentisch und begeistert führen.«
November 18, 2009 in Führung | Permalink | Kommentare (0)
09/11/2009
Tombeck | Motivation, Problemlösung und Innovation.
November 9, 2009 in Führung, Motivation | Permalink
08/11/2009
blind leadership
Wie entscheiden wir, wenn wir nichts sehen? Wenn keine meiner bisherigen Erfahrungen mich bei der Lösung unterstützt. Wenn ich mir unsicher bin, es überhaupt zu schaffen. Weil ich noch nie in einer vergleichbaren Situation war. Wenn der Weg unklar ist – oder wie in meinem Fall – ich eine Route bewältige, welche mich über meine bisherigen Grenzen führt. Wenn noch nie da Gewesenes zu bewältigen ist? Wenn es uns durch die Dunkelheit führt, in totaler Abhängigkeit von Mitmenschen, in einer Umgebung der Naturgewalten?
Blind clymber Andy Holzer und ich kletterten die mit 3+ eingestufte Route »Bügeleisenkante« in den Lienzer Dolomiten. Zuletzt war Andy mit Simon Schreyer vom Red Bulletin hier. Mental eine für mich sehr fordernde Route – immer wieder stehst du über dem senkrechten Abgrund. Immer wieder kippt der Verstand aus der Illusion der Sicherheit hinein in starre Angst. In die Gewissheit, dass »Das Leben grundsätzlich immer lebensgefährlich ist«. Insbesonders, wenn ich Neuland betrete.
Es war meine erste alpine Klettertour in diesem Schwierigkeitsgrad. »Wie in Trance« erlebte ich die gemeinsamen 3 Stunden in der Wand. Er blind, ich engagierter Anfänger. »Wer führt jetzt eigentlich wen?« - diese Frage fuhr mir tief in die Knochen, als ich weder vor noch zurück wusste. Als mich die Angst für einige Minuten lang lähmte. Andy war eine Seillänge vorausgeklettert – im Vorstieg. Ich an einen Felsvorsprung geklammert und noch ohne Idee wie ich diese senkrecht über mir stehende Felswand durchklettern kann.
»Tom, steig einfach weiter. Solang du Angst hast, passiert dir nichts. Nur die Angstlosen stürzen ab! Uns passiert nichts. Ich spür dich gut!« Und plötzlich spürte ich diese Kraft, dieses Vertrauen und diese Mittigkeit. Dieses »Ja – ich bin im Jetzt.« Und unsere Freundschaft, unser Zu- und Vertrauen. Meine Lebenskraft, meine Fähigkeiten. Und:ich spürte die Lust, mich mit meinem Ego und meinen Gedanken anzulegen. Mich und meine Begrenztheit zu durchdringen. Mir selbst das mir nicht Zugetraute zuzutrauen.
Präsenz, Klarheit und Verbindung in Freundschaft.
Mit »blind leadership« finden wir neue Wege, gute Wege, nachhaltige Wege, leichte Wege. Losgelöst vom »Recht Haben«, vom »Besser Wissen«.
Wir wissen gar nichts, wenn es um die Gestaltung unserer Zukunft geht. Einlassen, Loslassen, Experimentierfreude, Umgang mit Angst, Klarheit, Zutrauen, Verlässlichkeit, Kraft, Humor, Lockerheit und die Fähigkeit zur Freundschaft. Das sind »blind leadership« Kompetenzen. Lernen, gerne von anderen abhängig zu sein.
November 8, 2009 in Führung | Permalink | Kommentare (2)
01/11/2009
Musikproduktion Tombeck. Mei Herz brennt.
Erstes Probehören hier. Die CD ist als download zu kaufen bei itunes. CD Life-Präsentation ist für Jänner 2010 geplant.
Führungskraft, Motivation, Problemlösung und Innovation. Das sind die vier Zentren meiner Arbeit.
Es ist der Mut zu verrückten Projekten, zum Experiment. Es ist die Kraft, welche aus dem Spiel mit der Kreativität entsteht. Es ist die Übung, aus mir fremden Bereichen zu lernen, mich von Profis führen und anleiten zu lassen. Es ist die Erfahrung, mit Kritik umzugehen. Und es geht mir darum, frei von Rollenspiel zu sein - Alles sein zu dürfen: Berater, Coach, Musiker, Maler, Vater, Freund, Dienstleister, Kunde, Lieferant, Künstler, Profi, Amateur. Aus meiner freien Vielfältigkeit schöpfe ich meine Lebenskraft und -freude. Und das wünsche ich uns Allen. Ein Leben der Freude, in einer Wirtschaft und Gesellschaft der Freude.
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Die Produktion dieses Albums ist die Verwirklichung eines beinahe
vergessenen Jugendtraums.
1986 – im Alter von vierzehn Jahren - textete und komponierte ich mein erstes Lied. Ich erinnere mich noch sehr genau, in welchem Gemütszustand ich an jenem Nachmittag im Kinderzimmer saß, die Gitarre neben mir und das Herz voller Liebeskummer, drei Tage ohne Wiedersehen, ohne einen Anruf, ein einziger feuriger Schmerz. Besinnungslos hatte ich mich in die Augen dieser für immer unbekannt gebliebenen, märchenhaft frechen Schönheit verliebt und verloren. Und da kam er, der Text, direkt auf das Blatt Papier, zugleich mit der Melodie in die Gitarre. Stimme und Gitarrenklang näherten sich an, schnell war ein Grundriff gefunden und der Inhalt bekam Form, wurde für mich mehrdimensional.
Geprägt von meiner in Wien-Favoriten verbrachten Kindheit entstand eine Reihe von Liedern, primär über meine Liebeserfahrungen und damit verbundenen Freuden und Leiden. 1987 gründete ich gemeinsam mit meinem Schulfreund Thomas Mora die Band »Thomas Beck und seine Buggln«. Ein gutes Dutzend Konzerte folgten: in der Simmeringer »Szene Wien«, Open Air am Reumannplatz ebenso wie beim jährlichen Sommerschulfest. Ich träumte davon, Wolfgang Ambros, Rainhard Fendrich und Boris Bukowsky abzulösen, und davon, »endlich entdeckt zu werden«. Das war mein größter Traum. Dieser Glaube trug mich, motivierte mich, erfreute mich.
Die Grenzen des Komponierens liegen bis heute immer wieder in der Beschränktheit meiner spielerischen Fähigkeit. Eine gewisse Einfachheit, die ich mag, zieht sich – wie ein roter Faden – durch alle meine Lieder. Sie macht mich aus, unverziert, Musik als Gleitmittel für ins Leben fließende Texte. Ich erlebte mich schon früh als »erdigen«, mit dem Boden verbundenen Menschen.
Bis heute – 23 Jahre später – ist diese intuitive Form des Textens und Komponierens gleich geblieben. Noch immer kommt der Text zuerst zu mir, unmittelbar begleitet von der in mir Resonanz findenden Musik. Die Texte sind noch immer vorrangig von Beziehungsthemen und Liebe bestimmt, wenngleich durch mein Vater- und Mannsein erweitert. So sind die Lieder »Mei Herz brennt« und »Mei Bua« meinen beiden Söhnen David und Lukas gewidmet, der wohl stärksten Liebesbeziehung meines Lebens. »Der Schrei« (2009) entstand in wenigen Augenblicken, unmittelbar nachdem ich in den Nachrichten vom erneuten Bombardement des Gazastreifens hörte. Das Lied ist voller Traurigkeit und Wut, voller Mut und Spucke. Meine Liebesbotschaft für den Frieden in dieser Welt, im abendlichen Trubel des Naschmarkts geschrieben. Mein Herz brennt. Für die Liebe und Gerechtigkeit.
In meinem Erwachsenwerden hatte ich diesen Traum vom »Musiker sein« irgendwann zur Seite gelegt, ich wurde über die Jahre ernsthafter und wohl auch langweiliger. Vergessen hatte ich dieses Gefühl der Freude, dieses Bühnendasein, dieses »mir und dem Publikum mein Bestes zu geben«. Vergessen hatte ich die Kraft meiner Stimme, die Lust des Singens. Meinen Söhnen und meinem Freund Andy Holzer verdanke ich den ausschlaggebenden Impuls für die Realisierung der vorliegenden professionellen Musikproduktion.
Mir war wichtig, die zwischen 1986 und 2009 entstandenen Lieder in ihrer ursprünglichen Energie zu belassen, die einfachen Texte im Gefühl der Erinnerung – überlagert mit meinem Bewusstsein von heute – zu interpretieren. »I denk an di« (1986) und »I mog di nimmer mehr« (1988) sind beispielhaft dafür. Ebenso war mir die größtmögliche gestalterische Freiheit der Musiker wichtig, jeder war gefordert und eingeladen, sich voll und ganz einzubringen, Spaß zu haben.
Es bleibt mir dieses Gefühl während der Studioaufnahmen mit Thomas, Bernhard, Sushi und Valentin in Erinnerung. Dieses euphorische Gefühl, einen längst vergessenen, großen Traum doch noch realisiert zu haben.
Ein Gefühl von brennendem Herzen.
November 1, 2009 in Führung, Musik, utopische Realisierungen | Permalink | Kommentare (0)
